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15. Februar 2019

 

Gerätewart nach 29 Jahren verabschiedet

 

 

Kay Saßmannshausen konnte neben den Abordnungen der Nachbarwehren, auch den Amtswehrführer, den Bürgermeister, drei Ehrenmitglieder und natürlich seine Kameradin und Kameraden begrüßen. Nach der Begrüßung ging es an die Jahresberichte. Kay Saßmannshausen konnte alles in allem von einem ruhigen Jahr, was die Einsätze anging, berichten. Viele Ausbildungsstunden, einige Veranstaltungen, Abordnungen zu Terminen anderer Wehren und viele andere Aktivitäten ließen aber keinesfalls Langeweile bei den Brandschützern aufkommen. Das Highlight im abgelaufenen Jahr war die Auslieferung des neuen Löschfahrzeuges LF10, auf welches die Wehr knapp drei Jahre hingearbeitet hat. Nun beginnt das neue Jahr also mit der intensiven Ausbildung am neuen Fahrzeug und den teilweise neuen Gerätschaften. Ein weiterer erfreulicher Punkt bei den Jahreshauptversammlungen ist immer die Aufnahme neuer Mitglieder. Dennis Bruß, Tobias Machon und Michail Pantos konnten als Anwärter in die Wehr aufgenommen werden. Sven Piepenhagen tritt der Wehr wieder bei, da er sich seinem Heimatort wieder angenähert hat. Nico Skirrath konnte als neues Mitglied ebenso als ausgebildeter Feuerwehrmann hinzugewonnen werden. Bereits im November des vergangenen Jahres stieß Wulf Ratzmann zu den Kameraden hinzu. Damit konnten in den vergangenen Monaten sechs neue Mitglieder aufgenommen werden. Bei den Wahlen ging es dann um die Gruppenführung und den Posten des Gerätewartes. In geheimer Wahl wurde Jochen Sierks der Nachfolger vom Jörg Nienhüser, welcher sich nach sechs Jahren nicht wieder zur Wahl gestellt hat. Zum neuen stellvertretenden Gruppenführer wurde Tammo Nienhüser gewählt. Der Posten des Gerätewartes wurde nach einstimmiger Wahl auf zwei Köpfe verteilt – Lennard Lange und Nils Piepenhagen werden sich der Aufgabe stellen. Im Anschluss gab es noch Beförderungen: Lennard Lange wurde zum Löschmeister befördert und Torge Piepenhagen und Marco Gemske zu Hauptfeuerwehrmännern mit drei Sternen. Für zehnjährige Zugehörigkeit zur Wehr wurde Torge Piepenhagen ausgezeichnet, Ulf Krecklow für 30 Jahre und das Ehrenmitglied Peter Bruhn für 40 Jahre. Neben den Spangen und Urkunden, erhielt jeder noch ein Geschenk. Der bisherige Gerätewart Michael Sierks wurde noch einmal nach vorne gebeten. Kay Saßmannshausen lobte seine vorbildliche Arbeit in den vergangenen Jahrzehnten und wünschte ihm alles Gute für seinen „Vorruhestand“. Jörg Dettke ergänzte noch die Zahlen – Michael Sierks wurde 1985 zum Gerätwart gewählt und pausierte dann von 1994 bis 1999, da er zusammen mit Wolfgang Wiebers die Jugendfeuerwehr Weddingstedt mit aufgebaut hat. Von 1999 bis 2019 war er dann wieder mit Leib und Seele dabei und hat „sein“ TSF-W gehegt und gepflegt. Da er – wie Jörg Dettke noch einmal betonte – immer einen Hang zum Ungewöhnlichen hatte, besonders in Bezug auf Geschenke, wurde ihm natürlich auch etwas Besonderes zuteil. Damit die Langeweile nicht allzu groß wird, wurde er mit einem Puzzle, bestehend aus 1000 Teilen, beschenkt. Das Motiv ist selbstverständlich das Gerätehaus und „sein“ Fahrzeug. Mit tosendem Applaus und vielen Dankesworten wurde er dann verabschiedet. Jörg Dettke stellte in seinen Schlussworten noch einmal dar wie unsicher man sich als junger, neuer Kamerad in so einer großen Gruppe fühlen muss. Er selber habe dieses mit seinen beiden Kameraden als 16jähriger Jugendlicher ebenso erlebt. Aber, wenn man in einer Gemeinschaft und einem Dorf ankommen möchte, gibt es eigentlich nichts besseres, als die Arbeit in der Feuerwehr und damit in einem Team.

 

 


4. Februar 2019

 

Neues Fahrzeug, neue Gerätschaften...! Im ersten Dienst des Jahres haben wir uns in zwei Gruppen abwechselnd mit der Rettung und dem Transport von Personen nach einem Verkehrsunfall und mit unserem neuen PAX-Notfallrucksack, welcher für die weiterführende Erste Hilfe im Fahrgastraum des neuen Fahrzeuges untergebracht ist, beschäftigt. Unser Kamerad Marc und seine Kollegin vom DRK haben uns praktisch veranschaulicht wie man einen Verunfallten am schonendsten aus dem Fahrzeug bekommt. Möglichst wenig Drehung der Wirbelsäule war ein wichtiger Teil der Übung. Dann wurde ein Kamerad auf dem Rettungsbrett (Spine-Board) fixiert.

Die andere Gruppe wurde von Frank aufgeklärt, was sich alles in unserem neuen Rucksack befindet. Hier findet man neben einem normalen Verbandkasten auch Gerätschaften, um Personen zu beatmen. Außerdem ein Blutdruckmessgerät und viele weitere Sachen. Ein kurzweiliger Dienst am Anfang eines sicherlich spannenden Jahres mit dem neuen Fahrzeug! 

 

Wie man auf den Bildern sieht, kommt bei uns der Spaß natürlich auch nicht zu kurz!


26. Januar 2019

 

Neues Löschfahrzeug offiziell in Dienst gestellt

 

 

Mit viel Licht, Rauch und musikalischer Untermalung wurde das neue LF10 von dem Finanzausschussvorsitzenden Henry Reinhardt aus dem Gerätehaus gefahren.

 

 

Kameraden, Ehrenmitglieder, Gäste, Gemeindevertreter und Spender waren zur offiziellen Übergabe geladen. Außerdem waren Abordnungen der Nachbarwehren gekommen und alle warteten gespannt auf das „Roll-Out“. Nachdem alle das neue Fahrzeug bestaunen konnten, ging es in die Hallen der benachbarten Rettungswache. Hier begrüßte der Wehrführer Kay Saßmannshausen die Anwesenden. Im Laufe der Veranstaltung bedankte er sich für die allseits gute Zusammenarbeit mit der Gemeinde. Die Auslieferung des neuen Fahrzeuges erfolgte kurz vor Weihnachten und bis Heiligabend wurden die Kameraden in die neuen Gerätschaften eingewiesen. Ein strammes Programm für alle, vor allem für die Planungsgruppe mit Jörg und Tammo Nienhüser, Michael und Jochen Sierks, Hans-Detlef Peters und Helge Albrecht. Diese sechs Kameraden haben das Fahrzeug so gestaltet wie es für die Gemeinde am effizientesten eingesetzt werden kann – zusammen mit einer Fachfirma in diesem Bereich. Die Kameradin Carina Martens und Britta Nienhüser sind im vergangenen Jahr durch Ostrohe gelaufen und haben von den Bürgern Spenden erhalten, welche für einen zusätzlichen Wunsch gesammelt worden sind. Es sollten Hebekissen sein, welche nicht zur Normbeladung gehören. Es war ein Wunsch der Wehr, damit man bei Verkehrsunfällen und Unglücken anderer Art schneller und effektiver helfen kann. Sie alle wurden von der Wehrführung mit Geschenken oder Gutscheinen als kleines Dankeschön bedacht. Der Bürgermeister Harald Sierks übergab in seiner Rede das neue Fahrzeug an die Kameraden – das mittlerweile fünfte Gefährt. Angefangen hatte alles mit einem Anhänger, der von einem Jeep kurz nach dem Krieg gezogen wurde, danach gab es einen VW-Bulli, in den Achtzigern war es dann das ausgediente LF8 aus Weddingstedt und schließlich das neue TSF-W für 180.000,- DM im Jahr 1995.

 

 

Auch der Amtsvorsteher Hartmut Busdorf betonte, dass es wichtig ist, die Wehren mit vernünftiger Ausstattung zu versorgen. Die freiwilligen Feuerwehren seien für die gesamte Bevölkerung nicht mehr weg zu denken.

 

 

Jörg Nienhüser ging dann noch einmal auf die Beschaffung des Fahrzeuges ein. Angefangen mit einem Besuch der Interschutz im Jahr 2015, stellte der Altbürgermeister Martin Nienhüser fest, dass man sich mal langsam mit der Beschaffung eines neuen Fahrzeuges beschaffen sollte. Beim Fahrzeug davor habe es schließlich sieben Jahre gedauert. Nach ersten Gesprächen im Vorstand, ging es dann mit einem ersten Plan zur Gemeindevertretung und in vielen weiteren Sitzungen wurde es immer konkreter, bis es schließlich ernst wurde. Zusammen mit der Firma Sofa wurde dann eine Ausschreibung gefertigt. Letztendlich ist ein Löschfahrzeug der Firma Schlingmann auf einem MAN-Fahrgestell mit 1.600 Litern Wasser an Bord und Platz für eine Gruppe (neun Personen) herausgekommen.

 

 

Jörg Nienhüser hat wohl für alle Feuerwehrleute gesprochen, als er beinahe am Ende angelangt war. Er sagte: „Es gibt Leute im Dorf, welche behaupten, wir hätten jetzt ein neues Spielzeug! Diesen möchte ich sagen, Nein, wir haben ein neues Löschfahrzeug, womit wir uns im Auftrag der Gemeinde zum Wohle der Ostroher Bevölkerung einsetzen. Wir retten, löschen, bergen und schützen 365 Tage im Jahr und 24 Stunden am Tag. Alles ehrenamtlich und unentgeltlich!“

 

Knapp 60 Personen feierten an diesem Tag die offizielle Übergabe und die Kameraden der Wehr sind unheimlich stolz auf das neue Fahrzeug. Ein gemütliches Beisammensein folgte dem offiziellen Teil.

 

 

Hier ist der Link zu dem "Roll-Out" als Film.

 

https://www.youtube.com/watch?v=ZENcQxD0Sdw

 

 


6. Januar 2019

 

Unser viertes Tannenbaumbrennen fand am heutigen Sonntag statt. In diesem Jahr präsentierten wir ganz stolz unser neues Fahrzeug - ein LF 10. Kameraden hatten in ihrer Freizeit eine kleine Holzhütte gebaut und wir haben dann einen Zimmerbrand entfacht - wie es auch schon mal mit einem Tannenbaum passieren kann. Unter der Moderation von Helge Albrecht haben wir dann mit einer Löschgruppe und dem neuen Fahrzeug das Feuer bekämpft. Unter den Augen von zahlreichen neugierigen Blicken konnte dieses  auch erfolgreich gelöscht werden. Nette Gespräche bei Punsch, Kaffee, Kakaao, heißen Waffeln und leckerer Grillwurst rundeten den für uns sehr gelungenen Nachmittag ab. Wir bedanken uns dafür, dass unsere Arbeit so in der Bevölkerung geschätzt wird.


10. November 2018

 

Auch in diesem Jahr stellen wir als Feuerwehr eine Mannschaft beim Eisstockschießen in Heide. Wir gehen wieder als die "Fire Fighters on Ice" an den Start - in der Gruppe E. An den folgenden Terminen der Vorrunde kann man uns anfeuern und  mit uns mitfiebern:

 

Montag, 26. November 2018, um 21.20 Uhr / Hagebau-Freezers gegen Fire Fighters on Ice   

 

Dienstag, 4. Dezember 2018, um 20.20 Uhr / Fire Fighters on Ice gegen Markt 59  

 

Mittwoch, 12. Dezember 2018, um 19.20 Uhr / Roter Stern Heide gegen Fire Fighters on Ice    

 
 Den gesamten Plan finden sie unter: http://heider-eisstock-cup.dithmarschen.com.de/  


24. Oktober 2018

 

An unserem letzten Atemschutzdienst in diesem Jahr haben Tammo und Jochen uns die Atemschutznotfalltasche nähergebracht. Diese Tasche enthält eine Atemschutzflasche mit normaler Atemluft (wie sie unsere Geräte verwenden), ein entsprechendes Anschlussstück, eine Fluchthaube und noch ein paar kleine, nützliche Dinge mehr. Sie wird bei Atemschutzeinsätzen nachgeführt, wenn Kameraden verunglücken und deren Luftzufuhr nicht mehr gewährleistet ist. Wir haben daher die Rettung geübt und wie wir diese bei Dunkelheit durchführen. Die Handschuhe, die Umgebung und der Stress sind als störende Faktoren nicht zu unterschätzen. Daher gilt das Motto: Übung macht den Meister!

 


7. Oktober 2018

 

Am Samstag, 6. Oktober 2018, sind wir ab 13.00 Uhr mit den Kameraden durch das Dorf "gezogen" und haben sämtliche Hydranten auf ihre Funktion überprüft, die Mängel (wenn sie vorhanden waren) festgestellt und sie mit einer Folie ausgestattet, um sie im Winter leichter öffnen zu können.

 

Dabei kommen wir auch immer wieder mit den Bürgern ins Gespräch. Bei diesem herrlichen Wetter macht die "Arbeit" gleich viel mehr Spaß. Nachdem wir im Dorf komplett durch waren, haben wir uns im Gerätehaus getroffen und noch leckere Schnitzel mit Bratkartoffeln verspeist.


1. Oktober 2018

 

Bereits im April haben wir ein Gruppenfoto vor unserem Fahrzeug auf dem Gelände des Gerätehauses geschossen. Hier kann man mal sehen, wer so alles ehrenamtlich tätig ist. Auf diesem Foto fehlen leider einige Kameraden, aber das passiert natürlich immer mal wieder durch die Arbeit, Krankheit oder andere wichtige Termine.


8. September 2018

 

Am gestrigen Freitag fand in Ostrohe eine Alarmübung des "Alten Amtes Weddingstedt" statt. Vor der Gründung des Amtes Heider-Umland wurde einmal im Jahr eine große Übung der Wehren Weddingstedt, Ostrohe, Neuenkirchen, Stelle-Wittenwurth und der Löschgruppe Wesseln ausgerichtet. Dieses wurde in dem Rahmen weiter beibehalten. In diesem Jahr war die Wehr Ostrohe mit der Ausrichtung dran. Um 19.28 Uhr hieß es dann:

 

"FEU Y*Rauchentwicklung aus Gebäude / mehrere Personen vermisst*Ostrohe*Im Dorfe 16"

 

Die Ostroher Wehr unter der Führung von Kay Saßmannshausen rückte aus und erkundete die Lage. Zusätzlich zu dieser schon heiklen Lage geschah dann noch ein Verkehrsunfall. Ein Traktor mit Gülleanhänger begrub einen PKW unter dem Anhänger. Es wurde nun die Unterstützung der Amtswehr angefordert. Die Ostroher Wehr begann damit, den Einsatz abzuarbeiten. Die anderen Wehren trafen nacheinander ein und unterstützten bei den Rettungsmaßnahmen und der technischen Hilfeleistung bei dem Verkehrsunfall. Hier waren die Brandschützer aus Weddingstedt gefragt, welche die erforderliche Ausrüstung für solche Lagen an Bord hat. Zu fortgeschrittener Stunde kam auch noch die einsetzende Dunkelheit hinzu. Alle erfüllten trotz der gewollten Hindernisse ihre Aufgaben. An dieser Stelle auch noch einmal einen großen Dank an die Nachwuchskräfte der Jugendwehr aus Weddingstedt für ihre große Einsatzbereitschaft.

 

Nach dem Verladen der Ausrüstung ging es dann zur Sporthalle zur Manöverkritik. Danach gab es leckere Erbsensuppe und der kameradschaftliche Teil kam auch nicht zu kurz.

 

Vielen Dank an dieser Stelle an alle, die die Wehren unterstützt haben!


3. September 2018

 

Am letzten Dienstabend im Sommer haben wir unter Anleitung von Jochen und Helge in zwei Gruppen unsere Kenntnisse in technischer Hilfeleistung aufgefrischt und einen Löschangriff durchgeführt. Die eine Gruppe hat mit unserer tragbaren Pumpe (TS) Wasser aus unserem Bohrbrunnen (Achterhöf - hinter den Höfen von Rusch und Nienhüser) gefördert und einen Löschangriff mit drei Trupps aufgebaut.

 

Die andere Gruppe hat, mit Hilfe der uns zur Verfügung stehenden Einsatzittel, ein Fahrzeug nach einem Unfall stabilisiert und auch angehoben, um eine unter dem Fahrzeug liegende Person zu retten (Sofortrettung). Ein gelungener Abend mit guter Beteiligung und Mitarbeit der Kameraden. Vielen Dank an die beiden Ausbilder.


6. August 2018

 

Heute stand ein Flächenbrand auf dem Programm. Lars und Jörg hatten die kleine Übung ausgearbeitet, welche im Moor an der Kuhle von Bernd Reimers statt gefunden hat. Vier Kinder hatten gezündelt und einen Flächenbrand nahe der Kuhle verursacht. Eines der Kinder konnte dem Feuer entkommen und Hilfe holen. Die drei anderen haben sich versteckt und waren hinter dem Feuer eingeschlossen. Soweit die Ausgangssituation.

 

Wir förderten mit unserer Tragkraftspritze Wasser aus der Kuhle und bekämpften mit drei Trupps das Feuer. Alle drei Kinder konnten nach dem Löschen gerettet werden. Bei dieser Hitze keine unrealistische Lage. Da es so warm war, wurde alles in gemäßigtem Tempo durchgeführt und die Kinder waren natürlich keine echten - es wurden Eimer versteckt, welche die Kinder darstellten. Außerdem wurde ausnahmsweise ohne Jacke und Helm geübt. Alle waren zufrieden und natürlich auch nass geschwitzt.

 

Ein weiterer Grund für die Übung an der Kuhle ist die Trockenheit und der für uns wichtige und sorgsame Umgang mit dem Trinkwasser aus dem Hydrantennetz, welches zu dieser Zeit mehr als normal in Anspruch genommen wird.


3. Juli 2018

 

Im Juli haben wir bei sommerlichen Temperaturen auf dem Gelände der Kreishandwerkerschaft in Heide geübt. Es stand technische Hilfe auf dem Dienstplan. Auf dem Hof wurden ein Verkehrsunfall und eine eingeklemmte Person unter einem Container simuliert. Bei dem Container sind dann die Hebekissen zum Einsatz gekommen, welche wir uns von der FFW Weddingstedt geliehen haben. Da sie auch bald zu unserem Gerätschaften gehören werden, wenn das neue Löschfahrzeug ausgeliefert wird, bereiten wir uns darauf vor. Die Übung lief an diesem Tag sehr gut und hier sind einige Bilder davon zu sehen.


7. Mai 2018

 

An unserem Dienstabend im Mai haben sich die Kameraden Torge und Christoph mal was überlegt und den beiden Gruppenführern ein Szenario vorgegeben. Es ging ins Dorf und dort zu unserem Bohrbrunnen. Die nahegelegene Halle von Peter Nienhüser war das Ziel. Dort sei es zu einem Schwelbrand gekommen. Zwei Atemschützer gingen zum Innenangriff vor, der Löschangriff von außen erfolgte ebenfalls. Die ausgerüstete Reserve des Atemschutzes musste dann, nachdem der Kontakt zum ersten Trupp abgerissen war, reagieren und zur Rettung der Kameraden vor. Die Kameraden wurden bei einer Verpuffung bewusstlos und unter einem herunterstürzenden Balken eingeklemmt. Kurz darauf wurden sie gefunden und konnten gerettet werden. Eins der schlimmsten Szenarien für die gesamte Wehr, wenn Kameraden bei der Rettung in Not geraten. Dieses war nur eine Übung, zeigte aber wieder, dass man die Handgriffe ständig üben muss, um im Ernstfall gerüstet zu sein. Vielen Dank an die beiden Kameraden und die gute Umsetzung durch unsere Truppe.

 


1. Mai 2018

 

Nach einem regnerischen Aufbau am Nachmittag des 30. April, lugte dann gegen Abend die Sonne raus und die Besucher strömten zum Schulhof. Das Maifeuer konnte auch in diesem Jahr entzündet werden. Unsere Crew aus dem Grillbereich versorgte alle mit leckerer Grill- und Currywurst (selbstgemachte Soße) von Ernsti Koll. Die Tresenbesatzung zapfte Bier, schenkte Mischgetränke, Sekt, Wein und Bowle aus und natürlich auch Softdrinks. Allesamt in unseren neuen Bechern, welche wir eigens für solche Großveranstaltungen haben anfertigen lassen. Stabile PET-Becher in 0,4 und 0,2 l Größen mit der Aufschrift "Feuerwehr Ostrohe". Außerdem haben wir ein Pfandsystem eingeführt, woran sich die Ostroher natürlich noch gewöhnen müssen. Durch den fast vollständigen Verzicht auf Glas, gibt es keine Scherben mehr auf dem Sport- und Spielplatz und  natürlich auf dem Schulhof.

 

Wir denken, dass es gut angekommen ist und werden weiter an uns arbeiten.

 

An diesem Abend machten uns kurzfristig die Windboen zu schaffen, nachdem das Feuer entzündet war. Das Holz war nass durch den Regen und der Wind zog dann auch noch in Richtung Schule. Der Qualm hat sich dann nach einer kleinen Ewigkeit verzogen, nachdem das Feuer richtig brannte.

 

Michael Sierks stellte noch unser Fahrzeug vor und die kleinen Besucher durften fast alles probieren und auch mal die neuen Helme aufsetzen.

 

Ein gelungener Abend und wenn das Wetter im nächsten Jahr auch mal richtig gut ist, würde uns alle das auch nicht stören :-)

 


18. März 2018

 

Am gestrigen Samstag stand unser Boßeln (Boßelspiele) mit den Süderholmer Kameraden auf dem Dienstplan. Vor einigen Jahren haben wir uns gemeinsam überlegt, dass wir diesen im Wechsel durchführen und dazu immer mit Abordnungen bei der jeweils einladenden Wehr erscheinen. Es ist so Brauch geworden, dass wir durch das Moor mit einem Bollerwagen und ein wenig Verpflegung laufen. So auch am gestrigen Tag unter widrigsten Bedingungen, was uns natürlich aber nicht abgeschreckt hat. Bei eisigen Temperaturen, starkem Ostwind und Schneetreiben haben wir uns auf den Weg gemacht und wurden am Ziel von den Kameraden aus Süderholm empfangen. Aufgrund des Wetters wurden einige Boßelspiele nach drinnen verlegt und es wurde Glühwein gereicht.

 

Mit insgesamt fünf Spielen und zwei Runden wurden die Zweier-Teams auf Trab gehalten. Es war ein toller Nachmittag und wie immer eine tolle Kameradschaft. Bei einer kräftigen Erbsensuppe wurden die Sieger bekannt gegeben. Zwei "alte Hasen" aus Süderholm haben ihre ganze Erfahrung in den Wettkampf eingebracht und den Sieg davon getragen. Allen hat die Veranstaltung viel Spaß gemacht und im Anschluss sind wir im Hellen wieder nach Hause durch das Moor gelaufen. Wir freuen uns auf das nächste Jahr, wenn die Veranstaltung wieder bei uns stattfindet!